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12.06.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Löbnitz

Die Gemeinde Löbnitz erhält einen Förderbescheid über rund 383.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Kommunalstraße „Fasanerie“ zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser im Juni 2013 stand das gesamte Gebiet nördlich von Löbnitz (Muldeaue) mehrere Tage bis 2 Meter unter Wasser. Die Fasanerie einschließlich der beiden Stichstraßen sowie diverse Nebenflächen wurden überspült. Infolgedessen kam es unter anderem zu Schwemmgutablagerungen sowie Schäden und Setzungen im Bereich der Asphalt- und Betonwege. Besonders im Bereich der Stichstraßen der Fasanerie wurde die Betondeckschicht durch Unterspülungen stark geschädigt. Setzungen waren die Folge. Im Bereich der Fasanerie wurden außerdem die Bankette und das Straßenbegleitgrün durch Ausspülungen zerstört. Weiterhin wurde die Straßenbeleuchtung in diesem Bereich geschädigt.

Im Rahmen des Bauvorhabens werden im Bereich der Sammelstraße der Fasanerie die Bankette, die Entwässerungsmulden und -gräben sowie der Platz am Eingang zur Parkanlage sowie die Containeraufstellfläche wieder hergestellt. Im Bereich der Stichstraßen ist die Wiederherstellung der Fahrbahn durch eine Erneuerung des Oberbaus in bituminöser Bauweise geplant. Weiterhin erfolgt der Einbau von Straßenabläufen sowie einer Regenwassersammelleitung zur Ableitung des Niederschlagswassers.

Die Ausführung der Baumaßnahme ist für den Zeitraum von April 2015 bis Dezember 2016 geplant.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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