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12.06.2015 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Roßwein

Die Stadt Roßwein hat einen weiteren Förderbescheid, heute über rund 440.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung des Radweges "Zweiniger Grund" zur Verfügung gestellt.

Gefördert wird die Sanierung und der teilweise grundhafte Ausbau des Rad- und Wanderweges „Zweiniger Grund“ im Bereich des ersten, dritten und fünften Bauabschnittes. Durch das Hochwasser 2013 kam es auf dem Rad- und Wanderweg „Zweiniger Grund“ infolge Überflutung des Kaiserbaches zu Schäden an den Brückenbauwerken, Bachmauern und Sohlbefestigungen sowie Ausspülungen der Oberflächenbefestigungen des Weges und der Nebenanlagen. Durch das Hochwasser wurde der Rad- und Wanderweg komplett überspült bzw. unterspült, sodass es zur teilweisen völligen Zerstörung des Weges kam.

Der Sanierungsbereich des Weges erstreckt sich über fünf Bauabschnitte. Die Stadt Roßwein baut drei Ausbauabschnitte und die Stadt Döbeln zwei Ausbauabschnitte. Der erste Bauabschnitt beginnt an der Hermsdorfer Straße in Mahlitzsch und führt in östliche Richtung, er hat eine Länge von 210 Metern. Am Bauanfang, wo bereits ein Asphaltbelag vorhanden ist, wird auf einer Länge von rund 50 Metern und einer Breite von 4,50 Metern die Fahrbahn grundhaft in Asphaltbauweise ausgebaut. Der Fahrbahnaufbau für den restlichen Bereich des 1. Bauabschnittes wird in ungebundener Bauweise mit einer Fahrbahnbreite von 3 Metern und beidseitigem Bankett von je einem halben Meter Breite hergestellt.

Der dritte Bauabschnitt erstreckt sich auf einer Länge von 330 Metern in östliche Richtung zwischen mehreren weiteren Brückenbauwerken. Der gesamte Abschnitt wird in ungebundener Bauweise analog des ersten Bauabschnittes saniert. Der fünfte Sanierungsabschnitt beginnt ab der Gemarkungsgrenze in östliche Richtung bis zum ersten Brückenbauwerk auf einer Länge von rund 700 Metern bei einer Fahrbahnbreite von 3 Metern. Der gesamte Abschnitt wird in ungebundener Bauweise analog des ersten
Bauabschnittes saniert. Teilweise erfolgt der Ausbau der Straße grundhaft, da die vorhandene Straße keine ausreichende Tragfähigkeit mehr aufweist. Die Sanierung/Ersatzneubau der Brückenbauwerke sind nicht Bestandteil der Maßnahme.

Der Wanderweg in Richtung ehemaliges Wildgehege linksseitig wird auf einer Länge von ca. 120 Metern und einer Breite von 1,50 Meter ebenfalls analog des ersten Bauabschnittes in ungebundener Bauweise saniert. Der Fahrweg nach Zweinig rechtsseitig wird instandgesetzt. Rasengitterplatten werden als Fahrspur in Beton für eine Fahrbahnbreite von 2,50 Meter verlegt.

Die Arbeiten in den genannten drei Bauabschnitten sollen bis Ende 2016 fertiggestellt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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