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10.06.2015 - Freistaat fördert neue Geh- und Radwegbrücke über die Weiße Elster in Leipzig

Die Stadt Leipzig erhält einen Förderbescheid über rund 1 Million Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr für eine neue Brücke über die Weiße Elster in Leipzig. Das entspricht einem Fördersatz von 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus soll die Stadt Leipzig vom Sächsischen Oberbergamt noch einen Finanzierungsanteil von weiteren 15 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben aus dem § 4 des Verwaltungsabkommens V Braunkohlensanierung, rund 270.000 Euro, erhalten.

Die neu entstehende Freizeit- und Erholungslandschaft im Süden von Leipzig ist aufgrund ihres vielseitigen Angebots für das gesamte Stadtgebiet von Leipzig von großer Bedeutung. Teile des ursprünglichen Wegenetzes, das durch den Braunkohlebergbau zerstört wurde, sollen wieder hergestellt werden, um der steigenden Anzahl Erholungssuchender entsprechende Wegebeziehungen anbieten zu können. Die Erikenstraße stellt eine solche Verbindung dar, in deren Verlauf das Brückenbauwerk über die Weiße Elster erforderlich wird. Die Brücke ist ausschließlich für die Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer vorgesehen.

Die Brücke besitzt eine Fahrbahnbreite von 3,75 Meter. Das Bauwerk wird als Fünffeldbrücke aus Beton ausgeführt, die lichte Weite zwischen den Widerlagern beträgt 113,5 Meter. Um die Eingriffe in das künstlich angelegte Flussbett der Weißen Elster möglichst gering zu halten, werden die Widerlager in Höhe der Deichkronen angeordnet und erhalten Tiefgründungen.

Die Anbindung des Bauwerks an den Bestand erfolgt im Norden an die Erikenstraße und im Süden an den Weg „Am Stausee“. Die vorhandenen Breiten der anschließenden Wege werden dabei beibehalten. Um eine Nutzung des Bauwerkes durch den öffentlichen Straßenverkehr zu verhindern, werden Poller angeordnet.

Die Baumaßnahme soll antragsgemäß vom September 2015 bis Ende 2016 durchgeführt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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