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10.06.2015 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Rochlitz

Die Große Kreisstadt Rochlitz erhält einen weiteren Förderbescheid über rund 480.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung Mühlplatz einschließlich Beleuchtung zur Verfügung gestellt.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann die Stadt Rochlitz jetzt diese Schadensbeseitigung durchführen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Gefördert wird hier die Instandsetzung des „Mühlplatzes“ in der Ortslage von Rochlitz. Der „Mühlplatz“ befindet sich unmittelbar nördlich des „Mühlgrabens“, einem Seitenarm der „Zwickauer Mulde“, östlich der Petrikirche und dem Schloss Rochlitz, südlich der Bundesstraße B 175 (Zwickauer Straße) und westlich der Innenstadt im Stadtgebiet von Rochlitz.

Der Mühlplatz war sowohl vom Hochwasser, als auch vom darauf folgenden Starkregenereignis im Juni 2013 mit wild abfließendem Oberflächenwasser in Richtung Zwickauer Mulde betroffen. Die Deck- und Tragschichten des Mühlplatzes wurden so stark beschädigt (Aus-, Unter- und Wegspülungen, Beschädigungen durch Treibgut), dass eine ungefährdete Nutzung der Verkehrsanlage nicht mehr möglich war. Die Verkehrsflächen mussten für den öffentlichen Verkehr vorübergehend gesperrt werden. Neben dem Oberbau wurden auch das Stadtmobiliar, die Verkehrsbeschilderung, das Straßenbegleitgrün einschließlich der Straßenbeleuchtung beschädigt.

Durch die Instandsetzungsmaßnahme wird die vorhandene Platzcharakteristik des Mühlplatzes nicht verändert. Historisch bedingt erfolgt die Befestigung des Mühlplatzes einschließlich des Mühlgrabens ausschließlich mit neuem Natursteinpflaster. Die Verlegung des Natursteinpflasters erfolgt weitestgehend als Segmentbogenpflaster. Der Gehweg wird mit Betonsteinpflaster befestigt. Im Zuge der Instandsetzungsmaßnahme ist die Wiederherstellung der Platzbeleuchtung vorgesehen. Als Platzbegrünung sind Grünflächen mit Baumpflanzungen und Baumpflanzungen mit Baumscheiben/-schutzgitter vorgesehen. Als Stadtmobiliar sind zwei Bänke und ein Papierkorb vorgesehen.

Die Arbeiten sollen antragsgemäß 2016 erfolgen. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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