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28.05.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Werdau

Die Stadt Werdau erhält einen Förderbescheid über rund 565.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Brücke im Zuge der Kirchschulstraße im Werdauer Ortsteil Langenhessen zur Verfügung gestellt.

Im Zuge des Hochwassers 2013 wurde der Überbau der Brücke komplett überspült. Die Beschichtung der Gehwegkappen weist großflächig Hohlstellen und Risse auf. Die Belaganschlüsse an dem Überbau sind gerissen und teilweise abgesackt. Die Leitungsverlegungen am Überbau führte beim Hochwasser zur Verklausung des Durchflussprofils und den Aufstau durch Treibholz. Die Böschungseinfassungen und der Kolkschutz vor den Widerlagern sind komplett zerstört. Unter der Brücke wurden große Mengen an Schwemmsand eingespült. Im Rahmen der Bauwerkserneuerung wird der vorhandene Überbau abgebrochen und durch eine neue einfeldrige „WIB“-Konstruktion ersetzt. Mit dieser schlanken Konstruktion kann die Überbauunterkante so weit angehoben werden, dass der Abfluss eines HQ-100-Hochwassers abgeführt werden kann. Oberstromseitig wird eine 1,75 Meter breite Kappe angeordnet, so dass sich zwischen Bordkante und Geländer eine Gehwegbreite von 1,50 Meter ergibt. Unterstromseitig ist kein Gehweg erforderlich. Allerdings sind hier eine Trinkwasserleitung und eine Mitteldruck-Gasleitung zu überführen, die an einer Plattenauskragung angehängt werden sollen. In der Folge ergibt sich auf dem Bauwerk eine Kappenbreite von 1,95 Metern. Die Arbeiten sollen antragsgemäß noch in diesem Jahr durchgeführt werden.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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