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21.05.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Groitzsch

Die Stadt Groitzsch erhält einen Förderbescheid über rund 303.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Marienbrücke über die Schwennigke im Zuge der Verbindungsstraße zwischen Groitzsch und Pegau zur Verfügung gestellt.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann die Stadt Groitzsch jetzt diese Schadensbeseitigung durchführen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Das Hochwasser 2013 spülte an der unter Denkmalschutz stehenden Naturstein-Gewölbebrücke Fugenfüllungen an Widerlagern, Pfeiler und Gewölbebögen aus, löste Steine des Stirnwandmauerwerkes und durchfeuchtete das Gewölbemauerwerk. Im Zuge der geplanten Instandsetzung erfolgen am Mauerwerk Steinersatz und Neuverfugung, die Stirnwände werden mit Kappen abgedeckt und erhalten ein Füllstabgeländer, auf der neuen Brückendichtung wird die Fahrbahn bituminös befestigt. Die Ausführung der Baumaßnahme ist für den Zeitraum September 2015 bis Mai 2016 geplant.

Das LASuV erwartet laut bestätigter Wiederaufbaupläne insgesamt einen Förderbedarf von rund 530 Millionen Euro für die Schadensbeseitigung an den kommunalen Verkehrswegen nach dem Hochwasser 2013 in Sachsen. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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