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20.05.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Lunzenau

Die Stadt Lunzenau erhält einen Förderbescheid über rund 856.746 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Küblersbrücke über die Zwickauer Mulde zur Verfügung gestellt.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann die Stadt Lunzenau jetzt diese Schadensbeseitigung durchführen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Im Zuge des Hochwasserereignisses im Juni 2013 wurde die Küblersbrücke über die Zwickauer Mulde im Zuge der Friedensstraße der Stadt Lunzenau stark beschädigt. Das östliche Widerlager sowie die nördlich und südlich angrenzenden Stützmauern sind von Ausspülungen und Einschlägen von größeren Objekten, welche das Hochwasser mitriss, betroffen. Ein Teil des Widerlagers ist nach Ausspülungen im Bereich des Fundaments abgesackt und gebrochen. Das neue Brückenbauwerk besteht aus zwei durchlaufenden Fachwerken als Hauptkonstruktion. Der Überbau wird als vollverschweißte Fachwerkkonstruktion aus Stahl ausgeführt. Als Unterbau werden der vorhandene Mittelpfeiler und das bereits im Jahr 2003 sanierte westliche Widerlager weiter genutzt. Nördlich und südlich des östlichen Widerlagers werden Winkelstützwände angeordnet, die den Knotenpunkt Verbindungsweg-Muldentalradweg gegen Abrutschen zur Muldenaue bzw. dem Bauchlauf von Hohenkirchen (östlich des Bauwerkes) hin sichern.
Die anschließende Asphaltbefestigung wird jeweils auf einer Länge von zehn Meter grundhaft wieder hergestellt. Die bereits begonnene Baumaßnahme soll im Sommer 2016 beendet sein.

Das LASuV erwartet laut bestätigter Wiederaufbaupläne insgesamt einen Förderbedarf von rund 530 Millionen Euro für die Schadensbeseitigung an den kommunalen Verkehrswegen nach dem Hochwasser 2013 in Sachsen. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

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