1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

19.05.2015 - Freistaat fördert Brückenerneuerung und Bau eines neuen Kreisverkehrs in Leipzig

Die Stadt Leipzig hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 970.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr für die Sanierung der Brücke über die Gleise der DB in der Stuttgarter Allee und den Ausbau des Knotenpunktes Chemnitzer Straße/ Leinestraße/ Schwarzenbergweg im Ortsteil Wachau zu einem Kreisverkehrsplatz erhalten. Das entspricht jeweils einem Fördersatz von 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

Die bestehenden Mängel und Schäden infolge von Durchfeuchtung an der Brücke im Zuge der Stuttgarter Allee über die Gleise der DB AG sollen beseitigt und so die Dauerhaftigkeit der Brückenkonstruktion wieder hergestellt werden. Dabei werden unter anderem die Entwässerungsanlagen, die Abdichtung, der Brückenbelag und die Ausstattungen infolge der Überquerung der Anlagen der DB AG instandgesetzt beziehungsweise erneuert. Auch die Erneuerung der Treppenanlage vom Brückenbauwerk zum S-Bahn-Haltepunkt ist Bestandteil der geplanten Baumaßnahme. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen circa eine Million Euro, der Freistaat Sachsen unterstützt diese Baumaßnahme mit einer Zuwendung in Höhe von rund 540.000 Euro. Die Durchführung der Baumaßnahme soll zwischen Juli 2015 und Juni 2016 erfolgen.

Als gemeinsames Bauvorhaben der Stadt Leipzig, des Landkreises Leipzig und der Stadt Markkleeberg soll der Knotenpunkt Chemnitzer Straße/Leinestraße/Schwarzenbergweg im Ortsteil Wachau zu einem Kreisverkehrsplatz umgestaltet werden. Fahrbahnteiler in allen vier Knotenpunktarmen gewährleisten zukünftig sichere Fußgängerbeziehungen zwischen dem angrenzenden Siedlungsgebiet, der Bushaltestelle in der Chemnitzer Straße und dem Gewerbe- und Einkaufszentrum Markkleeberg-Wachau. Richtungsfelder werden blinden und sehbehinderten Menschen bei der Orientierung an den Querungsstellen helfen. Der Radverkehr wird aus Sicherheitsgründen gemeinsam mit dem Kraftfahrzeugverkehr in der Kreisfahrbahn geführt. Die wenige Meter nördlich des neuen Kreisverkehrsplatzes befindliche Bushaltestelle wird mit erhöhtem Bordauftritt und einem Blindenleitsystem barrierefrei ausgebaut. Die Baumaßnahme hat einen Gesamtkostenumfang von circa 770.000 Euro, der Freistaat Sachsen unterstützt diese Baumaßnahme mit einer Zuwendung in Höhe von rund 430.000 Euro. Der Bau soll im Juli beginnen und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. 

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr