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08.05.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Neukirch/Lausitz

Die Gemeinde Neukirch/Lausitz erhält einen Förderbescheid über rund 500.448 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung einer Stützwand an der Bruno-Stiebitz-Straße/Pfarrgasse in Neukirch/Lausitz zur Verfügung gestellt.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann die Gemeinde Neukirch/Lausitz jetzt diese Schadensbeseitigung durchführen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Das durch das Sommerhochwasser 2010 bereits vorgeschädigte Bauwerk wurde während der Hochwasserereignisse im Juni 2013 erneut stark beschädigt. Die Stützmauer stellt derzeit sowohl für die Straße als auch für das Gewässer ein Gefährdungspotential dar, da die Gefahr eines Einsturzes und dadurch eines Aufstaus der Wesenitz besteht. Die grundhafte Erneuerung zur Herstellung der Stand- und Verkehrssicherheit ist ein wesentlicher Beitrag zum Hochwasserschutz im Bereich der Ortslage Neukirch/Lausitz. Die Stützmauer soll ebenso wie die beschädigte Straße grundhaft erneuert sowie die Treppenanlagen neu errichtet werden.

Das LASuV erwartet laut bestätigter Wiederaufbaupläne insgesamt einen Förderbedarf von rund 530 Millionen Euro für die Schadensbeseitigung an den kommunalen Verkehrswegen nach dem Hochwasser 2013 in Sachsen. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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