1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

08.05.2015 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Grimma

Die Stadt Grimma erhält einen weiteren Förderbescheid über nun rund 352.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Straßen „Oberwerder“ in Grimma zur Verfügung gestellt.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann die Stadt Grimma jetzt auch diese Schadensbeseitigung durchführen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Durch das Hochwasser der Mulde im Juni 2013 wurden die Straßen „Oberwerder“ in Grimma einschließlich der Anlagen der Straßenentwässerung überschwemmt und stark beschädigt. Die Fahrbahnen weisen starke Ausspülungen und Unebenheiten sowie Längs- und Querrisse, Absenkungen und Verwerfungen auf. Im Rahmen des Bauvorhabens erfolgen ein grundhafter Ausbau der Fahrbahn in Asphaltbauweise sowie die Erneuerung der neben der Fahrbahn befindlichen Bereiche (u.a. Bankette, Gehwege, Parkflächen). Des Weiteren ist das Errichten einer neuen Straßenentwässerungsleitung inklusive der dazugehörigen Straßenabläufe geplant. Zusätzliche Bodenversiegelungen durch die Baumaßnahme werden durch die Neupflanzung von sechs Bäumen kompensiert. Die Baumaßnahmen sollen zwischen Juli 2015 und Juni 2016 durchgeführt werden.

Das LASuV erwartet laut bestätigter Wiederaufbaupläne insgesamt einen Förderbedarf von rund 530 Millionen Euro für die Schadensbeseitigung an den kommunalen Verkehrswegen nach dem Hochwasser 2013 in Sachsen. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen.

 

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr