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30.04.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Marbach

Der Landkreis Mittelsachsen erhält einen weiteren Förderbescheid über nun rund 306.500 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau einer Brücke im Zuge der Kreisstraße K 8297 in Marbach zur Verfügung gestellt.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann der Landkreis Mittelsachsen jetzt auch diese Schadensbeseitigung durchführen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Durch das Hochwasser 2013 kam es zu starken Schäden an der Rahmenbrücke. Am Bauwerk sind sehr starke Auskolkungen, Ausspülungen mit Betonausbrüchen und Unterspülungen der Widerlager entstanden. Die neue Brücke wird als Stahlbetonrahmenbauwerk mit einer Nutzbreite von 8,5 Meter gebaut. Zusätzlich wird die Kreisstraße auf einer Länge von 74 Meter ausgebaut. Die Fahrbahn wird mit Asphaltdecke gebaut, der 1,5 Meter breite Gehweg erhält eine Befestigung in Betonverbundpflaster. Die Baumaßnahme soll bis Ende Juli dieses Jahres beendet sein.

Das LASuV erwartet laut bestätigter Wiederaufbaupläne insgesamt einen Förderbedarf von rund 530 Millionen Euro für die Schadensbeseitigung an den kommunalen Verkehrswegen nach dem Hochwasser 2013 in Sachsen. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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