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27.04.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Königstein

Die Stadt Königstein erhält einen Förderbescheid über rund 400.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke und die Komplettierung der Stützmauer im Bereich Platz am Frosch zur Verfügung gestellt.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann die Stadt Königstein die Schadensbeseitigung durchführen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Das Hochwasserereignis 2013 hatte in Königstein unter anderem Schäden an der Brücke im Zuge des Pfaffenberg und entlang der südlichen Stützwand zur Potaschke verursacht. Das Fördervorhaben umfasst den Ersatzneubau der Brücke im Zuge des Pfaffenberg sowie den grundhaften Ausbau der Verkehrsflächen von der S 171 entlang der Platzes „Am Frosch“ bis über die Brücke und die Stützwand. Der Ausbau erfolgt im Bestand. Vorhandenes Pflaster und Natursteine werden wiederverwendet.

Das LASuV erwartet laut bestätigter Wiederaufbaupläne insgesamt einen Förderbedarf von rund 530 Millionen Euro für die Schadensbeseitigung an den kommunalen Verkehrswegen nach dem Hochwasser 2013 in Sachsen. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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