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24.04.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Großweitzschen

Die Gemeinde Großweitzschen erhält einen Förderbescheid über rund 930.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung des Scheergrundwegs zwischen Westewitz und der Gemeindegrenze.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann die Gemeinde Großweitzschen jetzt diese dringend notwendige Sanierung durchführen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Gegenstand des Antrages ist die Sanierung des Scheergrundweges zwischen der Ortslage Westewitz und Gemeindegrenze. Infolge des Hochwasserereignisses 2013 kam es zum Anstau der Freiberger Mulde und zur Überflutung der anliegenden Flächen. Die Straße wurde unterspült, es entstanden Risse. Der Asphalt wurde beschädigt und teilweise zerstört. Der Sanierungsbereich erstreckt sich auf eine Gesamtlänge von 1,6 Kilometern. Die Fahrbahn erhält eine Breite von 4 Meter und wird in der Bauweise mit Asphaltdecke erneuert. Für Begegnungsfälle werden Ausweichstellen vorgesehen.

Die Arbeiten sollen in zwei Abschnitten durchgeführt werden, der erste soll in diesem, der zweite im kommenden Jahr saniert werden.

Das LASuV erwartet laut bestätigter Wiederaufbaupläne insgesamt einen Förderbedarf von rund 530 Millionen Euro für die Schadensbeseitigung an den kommunalen Verkehrswegen nach dem Hochwasser 2013 in Sachsen. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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