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20.04.2015 - Bischof-Benno-Haus erhält touristische Unterrichtungstafel an der A 4


(© Bildrechte)

Das Bischof-Benno-Haus erhält eine touristische Unterrichtungstafel. An der Autobahn A 4 weist künftig in Fahrtrichtung Görlitz zwischen den Anschlussstellen Uhyst a.T. und Salzenforst eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin.

„Die Zeit des Barock lässt sich im Bischof-Benno-Haus und im Schlosspark Schmochtitz hervorragend wiederentdecken“, so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. „Mit der neuen Unterrichtungstafel an der Autobahn erhält das Gut bei Bautzen mehr verdiente Aufmerksamkeit. Vorbeifahrende Touristen werden so vielleicht zu einem spontanen Abstecher angeregt.“

Das Bischof-Benno-Haus nahe Bautzen ist eine aus dem ehemaligen Gut Schmochtitz hervorgegangene Anlage des Bistums Dresden-Meißen, die heute als katholische Bildungseinrichtung, Veranstaltungsort und Herberge genutzt wird. Die ersten Spuren zum Ort und zur Rittergutsanlage Schmochtitz führen ins 12. Jahrhundert. Ein Fund von reinen Silbermünzen deutet darauf hin, dass in Schmochtitz eine Zollstation an der via regia, der königlichen Straße, gelegen war. Vom 14. bis tief in das 19. Jahrhundert hinein diente das Gut als Adelssitz und Rittergut, bis es Anfang des 20. Jahrhunderts zum Kirchengut und Priesterseminarstätte des Bistums Meißen wurde. Mitte der 1980er Jahre als Erholungsheim für Eltern und Kinder mit Behinderung gedacht wurde es in den 1990er Jahren an Stelle der Ruine eines ehemaligen Herrenhauses aus dem Jahr 1770 errichtet. 1992 fand dessen Einweihung statt. Namenspatron der Anlage ist Bischof Benno von Meißen. Noch heute ist an der Anlage, bestehend aus Haupt- oder Herrenhaus, Kapelle, Orangerie, Nebengebäude und dem Schmochtitzer Park wesentlich die Formsprache des Barocks erkennbar. Das schlicht gehaltene Herrenhaus steht dabei im Mittelpunkt der Gesamtanlage.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafel erteilt. Im nächsten Schritt ist das Bischof-Benno-Haus als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald das Schild gefertigt ist.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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