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15.04.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Zschepplin

Die Gemeinde Zschepplin hat einen Förderbescheid über rund 371.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Stadtweges Zschepplin - Hainichen zur Verfügung gestellt.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann die Gemeinde Zschepplin jetzt diese dringend notwendige Baumaßnahme durchführen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Durch das Muldehochwasser im Juni 2013 wurde die Trasse des Stadtweges von Zschepplin nach Hainichen (Eilenburg) überschwemmt und dadurch weite Teile des Weges stark beschädigt. Die ungebundene Wegebefestigung, insbesondere die Schotter- und Feinanteile der Trag- und Deckschicht sowie die Bankette in den Randbereichen wurden in die angrenzenden Felder gespült. Im Rahmen des Bauvorhabens ist die Wiederherstellung des Feld- und Waldweges auf einer Länge von 1.460 Meter mit einer hydraulisch gebundenen Tragdeckschicht geplant. Beidseitig werden 50 Zentimeter breite Bankette mit Schotterrasen ausgeführt. Durch diese Baumaßnahme wird der Weg nachhaltig wiederhergestellt. Die Bauausführung ist geeignet, langfristig Wegschäden durch stehendes und strömendes Wasser zu minimieren sowie den Verkehrsbelastungen durch landwirtschaftliche Nutzung standzuhaltenDie Ausführung der Baumaßnahme ist für den Zeitraum von September 2015 bis Mai 2016 geplant.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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