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09.04.2015 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Striegistal

Die Gemeinde Striegistal erhält einen weiteren Förderbescheid über nun rund 370.664 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Straßenzufahrt nach Kummersheim zur Verfügung gestellt.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann die Gemeinde Striegistal jetzt auch diese dringend notwendige Baumaßnahme in den Striegistaler Ortsteilen durchführen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Durch das Hochwasser im Juni 2013 kam es an der Zufahrtsstraße nach Kummersheim zu großflächigen Straßenschäden durch wild abfließendes Oberflächenwasser von den angrenzenden Feldflächen. Es entstanden Schädigungen im Untergrundbereich, an den Straßennebenanlagen und an den Zufahrten. Die von den Feldern abfließenden Wassermassen haben große Mengen an sehr lehmhaltigem Mutterboden abgetragen, welche sich in den Entwässerungsanlagen abgesetzt und diese praktisch funktionsuntüchtig machten. Der Sanierungsbereich der Fahrbahn erstreckt sich auf eine Gesamtlänge von 1.167 Meter. Bis Ende dieses Jahres wird die Fahrbahn mit Pflasterdecke gebaut. In den Anschlussbereichen erfolgt eine Bauweise mit Asphaltdecke. Die beidseitigen Bankette werden standfest mit Schotterrasen errichtet.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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