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01.04.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Plauen

Die Stadt Plauen hat einen Förderbescheid über rund 329.848 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke am Ende der Hainstraße zur Verfügung gestellt.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann die Stadt Plauen jetzt diese dringend notwendige Baumaßnahme durchführen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Infolge des Hochwasserereignisses 2013 ist die Syra über die Ufer getreten. Die Flügel des Brückenbauwerkes am Ende der Hainstraße wurden unter- und hinterspült. Die Unterbauten der Brücke, insbesondere das in Fließrichtung der Syra rechte Widerlager, sind durch hochwasserbedingte Auskolkungen in ihrer Standsicherheit beeinträchtigt. Der Durchflussquerschnitt ist nicht ausreichend. Der Ersatzneubau wird als geschlossene Stahlbetonrahmenkonstruktion mit Fertigteilen errichtet. Die lichte Weite zwischen den Widerlagern beträgt 3,40 Meter, die Brückenbreite 19,40 Meter. Die an das Bauwerk anschließenden Flügel werden als Trockenmauer unter Verwendung großformatiger Natursteine hergestellt. Die Erneuerung des Oberbaus der Hainstraße erfolgt auf eine Länge von 103 Meter. Die Fahrbahn wird in der Bauweise mit Asphaltdecke gebaut.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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