1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

12.03.2015 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Mittelsachsen

Der Landkreis Mittelsachsen erhält einen weiteren Förderbescheid über nun rund 327.600 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau einer Plattenbrücke im Zuge der Kreisstraße K 8206 in Langenstriegis zur Verfügung gestellt.

„Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann der Landkreis Mittelsachsen jetzt die dringend notwendige Baumaßnahme an der Plattenbrücke in Langenstriegis beseitigen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Beim Hochwasserereignis im Juni 2013 wurden die Widerlagern und Flügelwände teilweise freigespült. Das Mauerwerk der Widerlager ist großflächig geschädigt, die Bachsohle ist komplett weggespült, Anlandungen sind zu verzeichnen. Der vorhandene Durchflussquerschnitt ist zu gering und an der Unterseite der Plattenbrücke sind mehrere Bereiche mit freiliegender korrodierter Bewehrung. Die neue Brücke wird im Ersatzneubau als ein schiefwinkliges Stahlbetonvollrahmenbauwerk hergestellt. Die Gesamtlänge zwischen den Endauflagern beträgt 6,6 Meter mit einer lichten Weite zwischen den Widerlagern von 4,5 Meter. Die Fahrbahn wird auf dem Bauwerk sechs Meter breit. Als Absturzsicherung wird auf das Bauwerk ein Füllstabgeländer aufgebracht. Die Baumaßnahme soll zwischen Mai und November dieses Jahres durchgeführt werden.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. 

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr