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04.03.2015 - Radeberg erhält touristische Unterrichtungstafeln an der A 4


(© LASuV)

Die Stadt Radeberg erhält zwei touristische Unterrichtungstafeln mit dem Motiv „Bierstadt Radeberg“. An der A 4 weist künftig in Fahrtrichtung Görlitz zwischen den Anschlussstellen Dreieck Dresden-Nord und Hermsdorf sowie in Fahrtrichtung Aachen zwischen den Anschlussstellen Pulsnitz und Ottendorf-Okrilla jeweils eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin.

„Die sächsische Braukunst hat in Radeberg eine lange Tradition“, so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. „Mit den neuen Unterrichtungstafeln an der Autobahn erhält die Bierstadt Radeberg verdiente Aufmerksamkeit und lockt vorbeifahrende Touristen vielleicht zu einem spontanen Abstecher.“

Das direkt vor den Toren Dresdens gelegene fast 800-jährige Radeberg lockt mit zahlreichen Angeboten rund um das traditionsreiche Radeberger Pilsner. So residiert seit Herbst 2002 das Radeberger Biertheater, das erste sächsische Mundarttheater, im Kaisersaal des Radeberger Brauerei-Ausschankes. Auf der sogenannten „Radeberger Genuss- und KulTour“ mit einem Kremser berichtet Bierkutscher Ernst über ‚seine‘ Bierstadt Radeberg, in der seit über 140 Jahren Radeberger Pilsner produziert wird. Im Humoristischen Bierseminar im Wettiner Salon des Radeberger Brauerei-Ausschankes wird kurzweilig Wissen zum Bier im Allgemeinen und dem Radeberger Pilsner im Speziellen vermittelt. Auf dem Radeberger Bierstadtpfad besteht die Möglichkeit, die Bierstadt auf eigene Faust zu entdecken. Die etwa 1,5 Kilometer kurze Wegstrecke wird von zehn gut sichtbaren Tafeln gesäumt und führt quer durch das Radeberger Stadtzentrum. Jede Tafel enthält Auskünfte zur Historie und Gegenwart der Bierstadt und zudem Empfehlungen zu weiteren Erlebnismöglichkeiten.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafeln erteilt. Im nächsten Schritt ist die Stadt Radeberg als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald die Schilder gefertigt sind.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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