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03.03.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 im Vogtlandkreis

Der Vogtlandkreis hat einen Förderbescheid über rund 329.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke über den Neumarker Bach an der Kreisstraße K 7818 in Neumark zur Verfügung gestellt.

„Ich freue mich, dass der Vogtlandkreis mithilfe der Fördermittel von Bund und Land in die Lage versetzt wird, jetzt diese Hochwasserschäden zu beseitigen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Durch das Hochwasserereignis im Juni 2013 kam es zu massiven Schädigungen an der Natursteingewölbebrücke über den Neumarker Bach. Es kam zu Steinlockerungen, Steinausbrüchen und Auswaschungen. Die Fundamente wurden unterspült. In der Folge der Unterspülung kam es zu einer Schädigung der Straße (Absackung/Absenkung). Weitergehende Schädigungen der Straße sind zu erwarten. Der unmittelbare Gefahrenbereich wurde abgesperrt. Als Ersatzneubau wird ein geschlossener Rahmen in Ortbetonbauweise errichtet. Die lichten Abmessungen des Bauwerkes betragen 5,30 Meter lichte Weite und 2,20 Meter lichte Höhe. Auf der Brückenplatte wird rechtsseitig eine Kappe mit einer Breite von 75 Zentimeter aus Beton hergestellt. Die Breite der Straße beträgt im Brückenbereich sechs Meter. Auf der Bauwerkskappe wird als Absturzsicherung ein Holmgeländer angeordnet.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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