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18.02.2015 - Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Mittweida und des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr: Parksanduhr von Mittweida bis Ende 2015 nutzbar | Ab 2016 Alternativen möglich

Am heutigen Mittwoch hat Mittweidas Oberbürgermeister Matthias Damm den Präsidenten des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, Rainer Förster, in Dresden getroffen, um in einem persönlichen Gespräch über die Anwendbarkeit des neuen Kurzzeitparksystems mit Parksanduhr zu beraten.

Im Ergebnis des Gesprächs wird die Anwendung der Parksanduhr bis Ende 2015 durch die Verkehrsbehörde des Freistaates geduldet. „Wir haben uns darauf verständigt, dass die Parksanduhr bis zum Jahresende in Mittweida verwendet werden kann. Schließlich genießen die Bürger einen Vertrauensschutz, die sich diese besondere Parksanduhr inzwischen angeschafft haben oder das jetzt vorhaben. Auch weil die Anschaffung alternativer Parksysteme wohl kurzfristig nicht möglich ist, kann die Parksanduhr vorübergehend genutzt werden,“ so das Fazit von Rainer Förster, dem LASuV-Präsidenten.

„Wir wollen den Bürgern in Mittweida die kurzen Wege in der Innenstadt so einfach wie möglich machen. Weil wir in der Innenstadt ein begrenztes Parkplatzangebot haben, sind schnelle Fahrzeugwechsel und Kurzzeitparken wichtig, um noch attraktiver für Umland und Gäste zu werden,“ so Matthias Damm, Oberbürgermeister der Stadt Mittweida. „Die heute gefundene Lösung ist gut für Mittweida. Immerhin können wir nun bis Jahresende beobachten, ob die Erleichterung für Kurzzeitparker durch die Parksanduhr tatsächlich mehr Leben und Umsatz in die Innenstadt bringt. Wenn die Innenstadt davon spürbar profitiert, werden wir einen anderen Weg finden, ab nächstem Jahr die Kurzzeitparker anzulocken.“ Man brauche ein Parksystem, das den kurzen und den längeren Parkbedarf bürgerfreundlich regeln kann.

Die Verkehrsbehörde des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr setzt die fachaufsichtliche Weisung zur Unterlassung der Einführung der Parksanduhr bis zum Jahresende aus. Die Monatsparkkarte darf allerdings auch weiterhin nicht angewendet werden.

Oberbürgermeister Matthias Damm kündigte an, im Herbst eine erste Bilanz zu ziehen und auf das Landesamt zuzugehen, sofern ein alternatives Parksystem zur Erleichterung des Kurzzeitparkens durch die Stadt Mittweida für 2016 angestrebt wird. In Frage kommen neben mit Brötchentasten umzurüstende Parkscheinautomaten auch die Nutzung der blauen Parkkarte bei Ausdehnung der Kurzzeitparkdauer auf eine halbe Stunde oder auch die elektronische Taschenparkuhr.

Rainer Förster und Matthias Damm betonten, den hier gefundenen Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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