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17.02.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Striegistal

Die Gemeinde Striegistal hat einen Förderbescheid über rund 305.546 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Brücke über die Kleine Striegis und den Ersatzneubau des Mühlweg in Arnsdorf zur Verfügung gestellt.

„Ich freue mich, dass die Germeinde Striegistal mithilfe der Fördermittel von Bund und Land in die Lage versetzt wird, die Hochwasserschäden in Arnsdorf zu beseitigen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Beim Hochwasserereignis im Juni 2013 wurden die Flügel der Brücke über die Kleine Striegis hinterspült und die Fahrbahndecke teilweise ausgespült. Zur Sanierung der Ausspülungen der Flügelmauern werden jeweils an den Enden der Flügeln Schwergewichtsmauern in Form von Gabionen mit einer Höhe von drei Meter und einer Breite von zwei Meter hergestellt.
Die Fahrbahnkonstruktion wird auf einer Gesamtlänge von 65 Meter auf drei Meter Breite mit einer Asphaltbefestigung hergestellt. Die Bankette werden standfest aus Schotterrassen hergestellt.

Auf dem Mühlweg in Arnsdorf-Kaltofen kam es im Juni 2013 zu großflächigen und tiefen Ausspülungen des Straßenkörpers und Beschädigung der Nebenanlagen durch wild abfließendes Oberflächenwasser. Es entstanden Schädigungen im Untergrundbereich. Unebenheiten und Verwerfungen durch Tragfähigkeitsschäden nehmen zu und sind erkennbar. Der Mühlweg wird auf einer Streckenlänge von 1.017 Meter in Ökopflasterbauweise und auf 28 Meter in Asphaltbauweise instand gesetzt.

Beide Baumaßnahmen sollen zwischen Oktober 2015 und Dezember 2016 durchgeführt werden.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden.

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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