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11.02.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Kreischa

Die Gemeinde Kreischa hat einen Förderbescheid über rund 349.964 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Brandmühlenstraße zur Verfügung gestellt.

„Ich freue mich, dass die Gemeinde Kreischa mithilfe der Fördermittel von Bund und Land in die Lage versetzt wird, die Schäden an der Brandmühlenstraße zu beseitigen,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Im Zuge der Verbesserung des nachgeordneten Straßennetzes in der Gemeinde Kreischa wird die abschnittsweise grundhafte Erneuerung der Brandmühlenstraße notwendig, da durch starke Aus- und Unterspülungen während der Starkregenereignisse des Jahres 2013 die Standfestigkeit und Funktionsfähigkeit der Straße nicht auf Dauer gewährleistet ist. Die Brandmühlenstraße wird zwischen der K 9021 (Poststraße) und der S 183 (Lockwitzer Straße) auf einer Länge von circa 75 Meter grundhaft ausgebaut. Dabei wird die vorhandene Straßenentwässerung erneuert und ein Regenwasserkanal aus
Stahlbeton und neue Straßenabläufe errichtet. Ebenso wird die Erneuerung einer Stützwand durchgeführt.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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