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18.12.2014 - Freistaat Sachsen fördert Bau eines Kreisverkehrs in Eilenburg

Der Landkreis Nordsachsen erhält einen Förderbescheid über rund 660.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr für den Bau eines Kreisverkehrs in der Stadt Eilenburg. Das entspricht einem Fördersatz von 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

„Kreisverkehre ermöglichen einen reibungsloseren Verkehrsfluss. Mit den Fördermitteln ermöglicht der Freistaat jetzt die Entschärfung eines zudem unübersichtlichen und damit auch potentiell gefährlichen Knotenpunkts in Eilenburg,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Der Landkreis Nordsachsen und die Stadt Eilenburg planen im Rahmen eines Gemeinschaftsvorhabens im Verlauf der Kreisstraße K 7442 (Kospaer Landstraße/Bergstraße) den Ausbau des Knotenpunktes mit den kommunalen Straßen Rödgener Straße, westliche Bergstraße und Lahnstraße zum Kreisverkehr. Derzeit bilden die Fahrbahnen der Kospaer Landstraße (K 7442), der Bergstraße und der Rödgener Straße zwei in einem Abstand von circa 50 Meter unmittelbar nacheinander folgende Knoten. Der Knoten Rödgener Straße/Kospaer Landstraße/Bergstraße ist mit einer Lichtsignalanlage ausgerüstet. Die nicht zur Kreisstraße gehörende Bergstraße soll künftig auch der Erschließung eines geplanten Gewerbegebietes dienen. Dadurch würde sich die derzeit bereits teilweise unübersichtliche Verkehrssituation zuspitzen.

Der Kreisverkehr soll einschließlich der erforderlichen Entwässerungseinrichtungen einen Außendurchmesser von 35 Meter erhalten. Darüber hinaus sollen die angrenzenden Seitenräume mit entsprechender Gehwegführung gestaltet werden. Der Radverkehr soll in der Kreisfahrbahn geführt werden. Die Mittelinsel wird so gestaltet, dass sie von Schwertransporten überfahren werden kann. Durch die Anlage von Fahrbahnteilern in den Kreiszufahrten werden zudem günstige Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer geschaffen. Mit der Baumaßnahme werden die Leistungsfähigkeit des Knotens erhöht und die Verkehrssicherheit verbessert sowie ein geplantes Gewerbegebiet besser erschlossen.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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