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18.12.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Hartha

Die Stadt Hartha erhält einen Förderbescheid über rund 349.500 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung des Poseltweg im Ortsteil Wendishain zur Verfügung gestellt.

„Ich freue mich, dass die Stadt Hartha mithilfe der Fördermittel von Bund und Land zügig die großen Schäden an der kommunalen Straße beseitigen konnte,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Durch das Hochwasser 2013 kam es durch das Übertreten der Freiberger Mulde auf dem Poseltweg zu großflächigen Schäden des Fahrbahnbelages. Die vorhandene Schotterdecke wurde komplett weggespült und die vorhandene Befestigung aus Asphalt wurde ebenfalls in großen Teilbereichen zerstört. Für eine nachhaltige Schadensbeseitigung wurde zwischen Juni und September dieses Jahres auf einer Gesamtlänge von circa 985 Meter ein grundhafter Straßenausbau und eine Sanierung des Straßenbelages in Teilbereichen vorgenommen, um die Oberfläche des Rad,- Wander- und Wirtschaftsweges vor weiteren Ausspülungen zu sichern. Die lage- und höhenmäßige Anordnung des Weges erfolgte analog zum Bestand mit geringfügiger Fahrbahnverbreiterung.Die Seitenstreifen des Weges wurden aus 15 Zentimeter dicken befahrbaren Schotterrasen hergestellt, um für die gelegentliche Überfahrbarkeit im Ausweichverkehr eine ausreichende Tragfähigkeit zu gewährleisten.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. Die Fördermittel können noch bis 30. Juni 2015 beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr beantragt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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