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16.12.2014 - Ab Freitag freie Fahrt nach Ausbau der S31 nördlich der A 14 bis Mügeln, 1. Bauabschnitt

Im Auftrag des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr werden seit dem 12. Mai 2014 die Arbeiten im 1. Bauabschnitt der Baumaßnahme „S 31, Ausbau nördlich BAB 14 bis Mügeln“ ausgeführt. Jetzt stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss. Es ist vorgesehen, die Staatsstraße S 31 in diesem Abschnitt voraussichtlich am kommenden Freitag, den 19. Dezember 2014 für den Verkehr freizugeben.

Nach den Feiertagen werden noch einige Restarbeiten in Nebenbereichen der Fahrbahn ausgeführt. Das betrifft vor allem Arbeiten an den Regenrückhaltebecken, den Einfriedungen von Grundstücken und an der wegweisenden Beschilderung.

Die Fahrbahn der S 31 wurde vom Abzweig Paschkowitz bis zum Abzweig Sornzig grundhaft mit einer Fahrbahnbreite von 6,50 Meter unter Vollsperrung und in zwei Teilabschnitten ausgebaut. In den Knotenpunkten nach Kemmlitz und Baderitz/Poppitz wurden zusätzlich Abbiegespuren vorgesehen. Außerdem erhielt der Knotenpunkt zum Gewerbegebiet Mügeln eine neue Asphaltdecke. Zur sicheren Führung der Fußgänger ist in der Ortslage Neusornzig an die neue Straße einseitig ein durchgängiger Gehweg angebaut worden. In den Bereichen der Knotenpunkte S 31/Schulberg/Leisniger Straße und S 31/Paschkowitz entstanden Regenrückhaltebecken zur Rückhaltung und kontrollierten Abgabe von Oberflächenwasser der Fahrbahn an die Vorflut.

Im Vorfeld der Straßenbauarbeiten waren umfangreiche Sicherungs- und Umverlegearbeiten an den Ver- und Entsorgungsleitungen notwendig. Das betraf vor allem Anlagen des AZV „Oberes Döllnitztal“, der DOWW, Mitnetz Gas und Strom, der Telekom sowie der Stadt Mügeln und der Antennengemeinschaft. Des Weiteren erfolgten baubegleitend archäologische Grabungen.

Die Baukosten für diesen ersten Ausbauabschnitt der S 31 belaufen sich auf rund 2 Millionen Euro, die überwiegend vom Freistaat Sachsen zu tragen sind. Der Freistaat erhält dafür eine 75-prozentige Förderung aus dem EFRE-Fonds der EU. Zudem ist die Stadt Mügeln ebenfalls kostenbeteiligt, sie erhält im Rahmen der Förderung nach der Richtlinie kommunaler Straßen- und Brückenbau vom Freistaat Sachsen Zuwendungen in Höhe von ca. 70.000 Euro für den Kommunalanteil, was einem Fördersatz von 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten entspricht.

Bedanken möchte sich das Landesamt für Straßenbau und Verkehr bei den Anliegern, mit denen bei der Projektvorbereitung und Ausführung konstruktive Gespräche geführt werden konnten, sowie bei den Verkehrsteilnehmern und Anwohnern für ihr Verständnis für die mit der Baudurchführung eingetretenen Umleitungen und Erschwernisse.

Der 2. Bauabschnitt soll im Wesentlichen im kommenden Jahr 2015 umgesetzt werden. Die vorbereitenden Leistungen im Erdbau werden nun planmäßig im Winter unterbrochen, mehrere Durchlässe konnten schon fertig gestellt werden. Die Umsetzung des 3. Abschnittes ist im Jahr 2016 vorgesehen. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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