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10.12.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Leipzig

Der Landkreis Leipzig erhält einen weiteren Förderbescheid über nun rund 368.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Brücke über die Whyra in Frohburg zur Verfügung gestellt.

„Die Brücke über die Whyra ist eine wichtige innerstädtische Verbindung in Frohburg. Deshalb ist es sehr erfreulich, dass mithilfe der Fördermittel von Bund und Land zügig die notwendige Instandsetzung vorgenommen werden konnte,“ so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Durch das Hochwasser im Juni 2013 wurde die Brücke über die Whyra im Zuge der Kreisstraße K 7990 in Frohburg einschließlich der angrenzenden Stützmauern beschädigt. Im Bereich der Unterbauten wurde Treibgut abgelagert, Böschungsbefestigungen wurden ausgespült und der Überbau des vorhandenen Bauwerkes wurde beschädigt. Der vorhandene Fahrbahnaufbau wurde förderunschädlich bereits im Herbst dieses Jahres bis zur Dichtung zurückgebaut und auf einer Aufbaubetonschicht mit bituminöser Schutz- und Deckschicht neu hergestellt. Risse an den Unterbauten der Brücke wurden verpresst und Betonabplatzungen aufgefüllt. Die Stützmauern aus Bruchsteinmauerwerk wurden in besonders stark geschädigten Bereichen erneuert, wo möglich flächig gereinigt und neu verfugt. Um die Durchlassfähigkeit der Whyra wieder herzustellen, wurden die Absetzungen unter der Brücke beräumt.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. Die Fördermittel können noch bis 30. Juni 2015 beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr beantragt werden.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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