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09.12.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Colditz

Die Stadt Colditz erhält einen Förderbescheid über rund 337.500 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Schadensbeseitigung an dem Weg Lastauer Straße - Topfmarkt zur Verfügung gestellt.

Das Hochwasser der Mulde verursachte im Juni 2013 Schäden am etwa 950 Meter langen Weg Lastauer Straße - Topfmarkt in Colditz. Der unbefestigte Fußweg, der für den Radverkehr freigegeben ist, wurde bis zum Erdplanum ausgespült und mit Schwemmgut zugesetzt. Er soll über die gesamte Strecke grundhaft ausgebaut werden und eine Asphalttrag- und -deckschicht erhalten. Es ist eine 2,50 Meter breite Fahrbahn mit beidseitigem Bankett von jeweils 50 Zentimeter vorgesehen. Außerdem werden die ebenfalls zerstörten Bänke, Papierkörbe und Schutzhütten ersetzt. Nach der Durchführung der ersten Sicherungsmaßnahmen gleich nach dem Hochwasser 2013 soll die Wiederherstellung des Weges bis August 2016 abgeschlossen sein.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. Die Fördermittel können noch bis 30. Juni 2015 beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr beantragt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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