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09.12.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Grimma

Die Große Kreisstadt Grimma erhält erneut einen Förderbescheid über nun rund 379.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Schadensbeseitigung am Wanderweg vom Rabenstein zur Schiffsmühle zur Verfügung gestellt.

Die Beseitigung der Schäden am flutgeschädigten Wanderweg vom Rabenstein zur Schiffsmühle auf 1.640 Meter wurde förderunschädlich bereits zwischen Oktober 20113 und Juni 2014 vorgenommen. Dabei wurden auch Durchlässe und der weggespülte Holzüberbau der Brücke über den Ziegengrund-Bach erneuert. Die ungebundenen Deckschichten waren verschlammt und wurden einschließlich Teilen der Schottertrag- und Frostschutzschichten unbrauchbar, die Erneuerung erfolgte nachhaltig mittels Asphalt-Tragdeckschicht. Auf 195 Meter Länge erhielt der Weg eine neue Führung, die alte Trasse wurde in diesem Zusammenhang zurückgebaut.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. Die Fördermittel können noch bis 30. Juni 2015 beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr beantragt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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