1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

04.12.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Mylau

Die Stadt Mylau erhält einen Förderbescheid über rund 306.305 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Reichenbacher Straße in Mylau zur Verfügung gestellt.

Das Hochwasserereignis im Juni 2013 führte zum Aufstauen des Raumbaches und zur vollständigen Überflutung der Reichenbacher Straße. Das Hochwasser verursachte Schäden im Unterbau und im Bereich der Entwässerungseinrichtungen der Reichenbacher Straße. Weiterhin sind Absenkungen und Risse an der Oberflächenbefestigung zu erkennen, die durch Unter- bzw. Ausspülungen verursacht wurden. Die Bordsteine wurden teilweise freigespült und aus ihrer Lage gerissen. Zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit wird die Straße von der Einmündung in den Heubnerring und die Otto-Richter-Straße bis zur Einmündung der Bahnhofstraße auf einer Länge von circa 121 Meter mit Asphaltdecke saniert. Die Fahrbahnbreite bleibt entsprechend dem Bestand auf sieben bis siebeneinhalb Meter. Auf der Fahrbahn wird eine zwei Meter breite Längsparkfläche ausgewiesen. Der Straßenquerschnitt wird somit vereinheitlicht und besitzt dann eine Breite von elf bis vierzehn Meter. Zur Abgrenzung der Fahrbahn vom Gehweg werden Berliner Hochborde aus Granit gesetzt. Im Bereich der Einmündungen der Bahnhofstraße und der Webergasse in die Reichenbacher Straße wird der Fahrbahnbelag durch den Einbau von Kleinsteinpflaster zur weiteren Verkehrsberuhigung und besseren Erkennung der Gleichrangigkeit hervorgehoben. Die Flächen für den Fußgängerverkehr werden einheitlich mit vorhandenem Material (Fikentscher Pflasterstein) gestaltet. Die Baumaßnahmen sollen zwischen April und August 2015 durchgeführt werden.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. Die Fördermittel können noch bis 30. Juni 2015 beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr beantragt werden. 

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr