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01.12.2014 - S289, Verlegung Fraureuth: Ab heute freie Fahrt auf der Mühlenstraße

Am heutigen Montag hat Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, gemeinsam mit Matthias Topitsch, Bürgermeister der Gemeinde Fraureuth und Frank-Hermann Göpfert, Geschäftsführer der LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen mbH, die Mühlenstraße nach dem Brückenbau im Zuge der Verlegung der S289 nördlich Fraureuth für den Verkehr freigeben. Der Neubau der Brücke (BW2) über S 289 neu und DB AG im Zuge der Mühlenstraße kostet rund 2,2 Millionen Euro, die vom Freistaat Sachsen finanziert werden.

Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr: „Für die Arbeiten am Bauwerk 2 war die Vollsperrung der Mühlenstraße unumgänglich. Sie ist eine wichtige innerörtliche Verbindungsachse, deshalb bin ich sehr zufrieden, dass wir die Brücke nach nur zehn Monaten noch vor dem Wintereinbruch wieder für den Verkehr freigeben können. Ich wünsche allen Verkehrsteilnehmern stets unfallfreie, gute Fahrt!“

Die Gesamtkosten für den 2,6 Kilometer langen Abschnitt „S289, Verlegung Fraureuth“ belaufen sich auf ca. 15 Millionen Euro und werden aus Landesmitteln bezahlt.

Die Baustrecke des Vorhabens „S 289, Verlegung Fraureuth“ beginnt zwischen den Ortslagen Römersgrün und Fraureuth auf der bestehenden S 289. Im weiteren Verlauf verschwenkt die Neubaustrecke ostwärts und führt unmittelbar parallel zur Bahnlinie Gößnitz – Werdau bis zum bereits hergestellten Anschlussstück der Rampe von der S 289 (Verlegung in Werdau) zur S 317 (Greizer Straße). Die S 289 alt (Reichenbacher Straße), die St.-Annen-Straße sowie der Höllenweg werden plangleich an die Neubaustrecke angeschlossen.

Die Arbeiten erfolgen in acht Teilabschnitten, sogenannten Losen. Das Los 1 umfasst den Neubau des Bauwerkes 2 über die Trassen der neuen Staatsstraße S 289 und die Anlagen der DB AG, dessen Verkehrsfreigabe heute stattfand.

Im Los 2 werden alle erforderlichen Baufeldfreimachungsarbeiten für das gesamte Bauvorhaben ausgeführt. Diese umfassen Baumfällungen und Rodungen, Abbruch- und Beräumungsarbeiten von Gebäuden und Gartengrundstücken, archäologische Voruntersuchungen sowie die Kampfmittelsondierungen. Die Ausführung ist im ersten Halbjahr 2015 geplant.

Das Los 3 umfasst den gesamten Streckenbau sowie das Brückenbauwerk 3 über die Steinpleiser Straße und die zu errichtende Lärmschutzwand. Der Bau der Talbrücke über den Lohbach mit Anschluss an den bereits unter Verkehr befindlichen Teil der S 289 neu (Ausbau in Werdau) bildet das Los 4. Die Lose 3 und 4 sind die Hauptbaulose, ihre Bauzeit wird rund zwei Jahre bis zur geplanten Fertigstellung im Herbst 2017 in Anspruch nehmen.

In weiteren Fachbaulosen (Lose 5, 6 und 7) erfolgen zwischen 2017 die Errichtung einer Lichtsignalanlage im neuen Knotenpunkt S 289 neu /Rampe zur S 317 - Kreisverkehr, das Aufbringen der Straßenmarkierung, die Errichtung der Fahrzeugrückhaltesysteme und der Beschilderung / Wegweisung.

Zur Kompensation der Eingriffe in Natur und Landschaft erfolgt im Los 8 die Umsetzung von in der Planfeststellung festgeschriebenen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Diese umfassen Flächenentsiegelungen wie auch Bepflanzungen. Durch landschaftsgestalterische Maßnahmen erfolgt eine Aufwertung der Verkehrsanlage. Bis zum Herbst 2017 sollen auch diese Arbeiten abgeschlossen sein.

Die Verkehrsfreigabe des gesamten Streckenabschnittes „S289, Verlegung westlich Fraureuth“ ist Ende 2017 geplant.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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