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24.11.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Grimma

Die Große Kreisstadt Grimma erhält erneut einen Förderbescheid über nun rund 320.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung verschiedener Straßen zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser im Juni 2013 wurden die Nicolaistraße/Weberstraße mit angrenzenden östlichen Gassen und dem Gehweg an der Oettlerstraße in Grimma geschädigt. Es kam durch Ausspülungen zu Schäden an den Trag- und Deckschichten der Fahrbahnen und Gehwege im Zentrum von Grimma. Je nach konkretem Schadensbild soll der Oberbau der geschädigten Bereiche aufgenommen, gereinigt, wenn erforderlich ersetzt und anschließend wieder hergerichtet werden. Beschädigte Entwässerungsleitungen sollen erneuert werden. Des Weiteren ist die Reparatur der geschädigten Teile der Straßenbeleuchtung geplant. Die Durchführung der Baumaßnahme sollte im Zeitraum von Oktober 2013 bis Mai 2014 erfolgen.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. Die Fördermittel können noch bis 30. Juni 2015 beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr beantragt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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