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17.11.2014 - Schloss Trebsen erhält touristische Unterrichtungstafel an der A 14

Das Schloss Trebsen erhält eine touristische Unterrichtungstafel. An der A 14 weist künftig in Fahrtrichtung Magdeburg zwischen den Anschlussstellen Mutzschen und Grimma eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag der Stadt Trebsen zugestimmt.

Das Schloss Trebsen ist ein spätgotischer, als Wasserburg errichteter Bau in der sächsischen Stadt Trebsen im Landkreis Leipzig. Der slawische Gaugraf Bucelin 991 ließ die Burg „Trebicin“ zum Schutz der damaligen Muldefurt errichten. Der noch in Resten erhaltene Bergfried mit einer ursprünglichen Höhe von 25 bis 30 Meter zeugt heute noch mit seinen bis zu fünf Meter starken Mauern von der Wehrhaftigkeit der Anlage. Mit über 1.000 Hektar Grund und den Zinseinnahmen von zwei Städten und über zehn Dörfern war das Schloss eines der größten Rittergüter in Sachsen. Nach zahlreichen Besitzerwechseln in den folgenden Jahrhunderten begannen 1992 umfangreiche Instandsetzungs- und Restaurierungsarbeiten. Seit Ostern 2012 empfängt die Schlossgaststätte ihre Besucher in historisch gestalteten Räumen. Schloss und Park sind seit 2012 Austragungsort der deutschen „Highland Games“. Ein Landschaftspark im englischen Stil ist zu großen Teilen heute noch vorhanden.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafel erteilt. Im nächsten Schritt ist die Stadt Trebsen als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald das Schild gefertigt ist.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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