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14.11.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Werdau

Die Stadt Werdau hat einen Förderbescheid über 445.500 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau einer Stützwand am Leubnitzer Bach zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es im Bereich der Stützwand am Leubnitzer Bach von der Brücke Rathausstraße bis zur Brücke Siedlung zu Schädigungen. Die vorhandene Stützwand bildet stromabwärts linksseitig die Uferbefestigung des Leubnitzer Baches, der in diesem Bereich parallel zur Wettiner Straße verläuft. Die vorhandene Ufermauer besteht aus konstruktiv unterschiedlichen Abschnitten. Auf einem Teilabschnitt wurde die Stützwand im Kronenbereich stark beschädigt und es kam zu Ausbrüchen. Auf einem weiteren Teilabschnitt kam es zu umfangreichen Rissbildungen, Betonausbrüchen, Auskolkungen und Unterspülungen der Mauer. In diesem Bereich muss der Ersatzneubau der Mauer vorgenommen werden. Auf einem weiteren Teilabschnitt wird nur eine Böschungssicherung vorgesehen.

Zur Sanierung der Stützwand im Kronenbereich wird über die gesamte Kronenbreite der verbleibenden Mauer ein neues 95 Zentimeter breites Gesims aus Stahlbeton gesetzt. Auf dem neuen Gesims werden ein Meter hohe Füllstabgeländer aus Stahl hergestellt. Die Anpassung der Fahrbahnkonstruktion im Bereich der Wettiner Straße erfolgt ebenfalls in Asphaltbauweise mit Asphaltbeton-, Asphaltbinder-, Asphalttragschicht und Frostschutzschicht. Der angrenzende Parkstreifen wird in Asphaltbauweise wieder hergestellt. In einem Teilabschnitt muss die vorhandene Mauer komplett abgebrochen werden. Der Ersatzneubau wird als 97 Meter lange Winkelstützwand aus Stahlbeton hergestellt. Die Sohle des Leubnitzbaches wird dort mit einer 50 Zentimeter dicken Steinschüttung aus Wasserbausteinen einschließlich Ausbildung einer Mittelwasserrinne profiliert.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. Die Fördermittel können noch bis 30. Juni 2015 beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr beantragt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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