1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

13.11.2014 - 1.000 Förderbescheid zum Wiederaufbau nach dem Hochwasser 2013: Bund und Freistaat fördern Verlegung des Elsterradwegs in Pegau

Die Stadt Pegau erhält heute einen Förderbescheid über 1,1 Million Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Elsterradweg und einen parallel laufenden Wirtschaftsweg in Pegau zur Verfügung gestellt.

Der Elsterradweg zwischen Alberthain und Trautzschener Brücke und der parallel laufende Wirtschaftsweges durch die Aue in Pegau wurden durch das Elsterhochwasser im Juni 2013 erheblich geschädigt. Dabei wurden Teile des Elsterradweges auf dem östlichen Damm so stark zerstört, dass die Möglichkeit zur Wiedererrichtung an gleicher Stelle verworfen wurde. Mit der nunmehr gewählten Variante der Verlegung des Radwanderweges, bei gleichzeitigem grundhaften Ausbau des dann auch als Radweg genutzten Wirtschaftsweges, wird eine nachhaltige Schadensbeseitigung erreicht. Der neue Rad-/Wirtschaftsweg erhält auf einer Länge von rund 2,2 Kilometern eine Asphalttrag- und Deckschicht. Die Durchführung der Baumaßnahme ist für den Zeitraum März 2015 bis August 2015 vorgesehen.

Mit diesem Bescheid für die Stadt Pegau hat das Landesamt für Straßenbau und Verkehr den 1.000 Förderbescheid mit einem bisherigen Gesamtvolumen von rund 100 Millionen Euro an die sächsischen Landkreise und Gemeinden versendet, um den zügigen Wiederaufbau ihrer kommunalen Infrastruktur nach dem Hochwasser 2013 zu unterstützen. Weitere rund 250 Anträge mit einem Volumen von rund 40 Millionen Euro befinden sich bereits in Bearbeitung.

Nach dem Juni-Hochwasser 2013 haben die Landkreise und die kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig 3.310 Schadensfälle in Höhe von rund 459 Millionen Euro an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur (Straßen) gemeldet und sich vom Freistaat Sachsen in den Wiederaufbauplänen bestätigen lassen. Zusätzlich wurde pauschal ein Betrag in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Dieser dient zur Deckung von unvorhergesehenen Ausgaben, Baupreissteigerungen und zur eigenständigen Aussteuerung der Budgets. Damit die Schadensbeseitigung in den sächsischen Landkreisen und Gemeinden unverzüglich starten konnte, hatte die Sächsische Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Maßnahmen ohne vorherige Bewilligung sofort angepackt werden. Die Fördermittel können noch bis 30. Juni 2015 beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr beantragt werden. 

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr