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24.10.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Niederwiesa

Der Landkreis Mittelsachsen hat einen Förderbescheid über rund 310.945 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Böschungsinstandsetzung sowie den Neubau einer Stützwand an der Kreisstraße K 7703 in Niederwiesa zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es im Bereich Eubaer Straße 50 und 80 bis 82 in Niederwiesa zur Schädigung der straßenseitigen Böschungen. Im Böschungsbereich zeigen sich Ausspülungen und Abbrüche sowie Auskolkungen am Böschungsfuß. Teilweise fehlen die Böschungsmauern bzw. die vorhandenen Gabionenwände sind nicht mehr funktionsfähig. Die Standsicherheit der Böschung ist massiv beeinflusst, so dass es zu Verkehrsraumeinschränkungen in den anschließenden Fahrbahnbereichen kam.

Für die nachhaltige Schadensbeseitigung werden nach Abbruch der vorhandenen Gabionenwand der Neubau von Randbalken und die Sanierung der anschließenden Böschungen vorgesehen. Zur Lagesicherung werden die Randbalken mit Verpresspfählen verankert. Nach maximal zehn Meter Länge des Randbalkens werden Raumfugen angeordnet, um größere Raumrisse zu vermeiden. Auf dem Balken wird ein Füllstabgeländer angeordnet. Der Schadensbereich im ersten Abschnitt der Eubaer Straße Nr. 50 umfasst eine Länge von 20,49 Meter und der 2. Abschnitt der Eubaer Straße Nr. 80 bis 82 umfasst eine Länge von circa 46 Meter. Im 1. Abschnitt erfolgt der Neubau des Randbereiches der Fahrbahn ohne Gehweg und im 2. Abschnitt erfolgt die Ausbildung des Gehweges durch teilweise Anordnung auf dem Randbalken und teilweisen Ausbau des Gehweges. Der Straßenausbau in den anzupassenden Randbereichen, einschließlich der Entwässerung, wird analog Bestand ausgeführt. Im Bauwerksbereich wird die Gewässersohle analog Bestand mit Wasserbaupflaster wieder befestigt. Die Oberfläche zur Gewässersohle wird mit Natursteinen ausgeführt, die sohlgleich zu Wasserbaupflaster eingebaut wird.
Seitlich schließen sich Stützbauwerke und Böschung an. Die Stützbauwerke werden nur im unmittelbaren Angleichungsbereich an die Widerlager entsprechend Bestand der Stützmauer wieder hergestellt. Die Böschungen werden mit Steinsatz an den Böschungsbestand verzogen und angeglichen.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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