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24.10.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Werdau

Die Stadt Werdau hat einen Förderbescheid über rund 306.375 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau einer Stützwand am Leubnitzer Bach zur Verfügung gestellt.

Die vorhandene Stützwand von der Brücke Siedlung bis zur Brücke Parkstraße bildet stromabwärts linksseitig die Uferbefestigung des Leubnitzer Baches. Die Wettiner Straße geht an dieser Stelle in den Wettiner Platz über. Das Gelände hinter der Stützwand ist unbefestigt und wird als Parkfläche genutzt. Die bestehende Stützwand wurde durch das Hochwasserereignis 2013 stark beschädigt. Die Schäden äußern sich im Wesentlichen durch Unterspülungen und große Risse. Der Zustand der Stützwand wurde dadurch stark verschlechtert und als Folge dessen muss die Stützwand im Ersatzneubau erneuert werden.

Der Ersatzneubau wird als Winkelstützwand aus Stahlbeton auf einer Länge von 35 Meter in Ortbetonweise hergestellt. Die Wand bildet stromabwärts die Fortsetzung des Widerlagers der Brücke Siedlung. Die Wandhöhe inklusive Kappe, ebenfalls aus Stahlbeton, beträgt ca. 3,10 Meter und die Fußlänge insgesamt drei Meter. Alle im Endzustand sichtbaren Betonflächen werden als Sichtbeton ausgeführt. Der seitliche Abschluss wird durch ein Füllstabgeländer mit einer Höhe von einem Meter mit Drahtseil im Handlauf hergestellt. Den seitlichen Schrammbord der als Parkplatz genutzten Fläche bildet die Kappe, diese wird mit einer Höhe von 20 Zentimeter hergestellt. Die Stützwand ist über das Bachbett zugänglich.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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