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22.10.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Malschwitz

Die Gemeinde Malschwitz hat einen Förderbescheid über rund 366.751 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung des Regenwasserkanals und der Straßenrandbereiche der Niederguriger Straße in Doberschütz zur Verfügung gestellt.

Das Hochwasser vom Juni 2013 hat den Regenkanal in der Niederguriger Straße zerstört. Einbrüche des Leitungsbestandes, verbunden mit unzureichender Dimensionierung für Extremfälle, führten zu Unterspülungen und Ausbrüchen in der Straße. Die Straße hat derzeit eine Asphaltbefestigung. Mit der Wiederherstellung des Regenkanals ist die Wiederherstellung der gesamten Straßenbreite erforderlich. Dem geplanten Kanal unmittelbar benachbarte durch die extremen Regenfälle in 2013 ausgespülte Holräume werden wieder aufgebaut und der Straßenaufbau wiederhergestellt. Damit verbunden ist das neue Setzen von Regenabläufen, welche durch geborstene Kanäle überwiegend unterspült wurden und eingefallen sind. Für die Wiederherstellung der Oberflächen ist ein neuer Straßenaufbau mit 50 Zentimeter Gesamtstärke vorgesehen.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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