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10.10.2014 - Bund und Freistaat fördern erneut mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Hartha

Die Stadt Hartha hat erneut zwei Förderbescheide über nun insgesamt rund 505.947 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Straße „Am Schanzenbach“ im Harthaer Ortsteil Gersdorf zur Verfügung gestellt.

Im Juni 2013 kam es durch die langanhaltenden Regenfälle zum Anschwellen des Schanzenbaches. Der hochwasserführende Bachlauf überflutete die benachbarte Straße „Am Schanzenbach“ und unterspülte die Fahrbahn im betroffenen Bereich. Der vorhandene Asphaltbelag wurde teilweise völlig zerstört. Die über nahezu die gesamte Baustrecke entstandenen Netzrisse belegen Tragfähigkeitsverluste, welche einen grundhaften Straßenausbau erfordern. Weiterhin wurde die vorhandene Straßenbeleuchtung beschädigt, indem die Masten der Beleuchtungsaufhängung unterspült und verdrückt wurden. Das vorhandene Kabel wurde an vielen Stellen beschädigt. Die geplante Baumaßnahme umfasst eine Strecke von circa 455 Meter, beginnend an der Einmündung in die Straße nach Kieselbach bis zur Gemarkungsgrenze Gersdorf / Queckhain.

Es soll der Abbruch des vorhandenen Straßenaufbaus auf der gesamten Baustrecke und die grundhafte Wiederherstellung in Asphaltbauweise einschl. einmündender Zufahrten erfolgen. Die vorhandenen Entwässerungseinrichtungen (Straßenabläufe, Sicker- und Anschlussleitungen) sollen beseitigt und wieder hergestellt werden. Es sollen standfeste Bankette hergestellt und in Teilbereichen gepflasterte Muldenrinnen angeordnet werden. Das Bachprofil soll von Anlandungen und Treibgut beräumt werden. Zur Abfangung zu steiler Böschungen sind Stützmauern (Palisaden) vorgesehen. Weiterhin soll der Ersatzneubau eines vorhandenen Rohrdurchlasses erfolgen. Die Straßenbeleuchtung soll erneuert und punktuell ergänzt werden.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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