1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

02.10.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Grimma

Die Stadt Grimma hat einen weiteren Förderbescheid über rund 375.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung des Mulderadweges zwischen Grimma und Schaddel zur Verfügung gestellt.

Das Hochwasser der Mulde im Juni 2013 überflutete auch den Muldental-Radweg zwischen Grimma und Schaddel. Die ungebundene Deckschicht des Weges wurde aus- und unterspült. Durch Erosion entstanden tiefe Rinnen und Absätze. Die Schadensbeseitigung beinhaltet die Instandsetzung eines rund 3 Kilometer langen Abschnittes des Muldentalradweges. Weiterhin ist die Verlegung eines rund 300 Meter langen Abschnitts aus dem Überflutungsbereich heraus vorgesehen. Der Weg wird grundsätzlich in einer Breite von 2,50 Meter und überwiegend befestigt (Asphalt- bzw. Pflasterdecke) sowie mit 30 Zentimeter breiten Banketten aus Schotterrasen ausgeführt. Maßnahmebestandteil sind außerdem die Beseitigung von Auskolkungen, Verschlammungen und umgestürzten Bäumen sowie der Ersatz von zerstörten Bänken und Papierkörben. Die Durchführung der Maßnahme erfolgte im Zeitraum September 2013 bis April 2014.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr