1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

30.09.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Trebsen

Die Stadt Trebsen/Mulde erhält einen weiteren Förderbescheid über rund 290.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Mulderadwegs, der Wege zum Schlosspark sowie des Parkplatzes am Schloss zur Verfügung gestellt.

Durch das Muldehochwasser im Juni 2013 wurden der Mulderadweg/ Lindenallee einschließlich der Verwallung (Teilobjekt 1), die Wege im Schlosspark (Teilobjekt 2) und der Parkplatz am Schloss (Teilobjekt 3) in Trebsen überschwemmt, ausgespült und somit stark beschädigt. Die Wiederherstellung des rund 700 Meter langen Rad-/Gehweges (Teilobjekt 1) erfolgt durch eine sandgeschlämmte Schotterdecke sowie im Bereich der Brücke durch Natursteinkleinpflaster. Der von regelmäßigen Überflutungen betroffene Abschnitt des Rad-/ Gehweges östlich der Stützmauer des Schlosses Trebsen wird im Sinne eines nachhaltigen Wiederaufbaus in Asphaltbauweise errichtet. Beidseitig sind 0,5 Meter breite Bankette aus Schotterrasen geplant. Außerdem soll die 120 Meter lange Verwallung wiederaufgebaut werden. Die Wiederherstellung der Wege im Schlosspark (Teilobjekt 2) sowie des Parkplatzes am Schloss (Teilobjekt 3) ist bereits erfolgt. Die ungebundenen Deckschichten wurden aufgenommen und das Planum hergestellt. Anschließend wurden die Wege sowie der Parkplatz als sandgeschlämmte Schotterdecke wiederhergestellt. Die Ausführung der Baumaßnahmen erfolgt bis Ende 2014.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr