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30.09.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Glauchau

Die Stadt Glauchau hat heute einen Förderbescheid über rund 81.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Scheermühlenstraße zur Verfügung gestellt.

Beim Hochwasserereignis im Juni 2013 wurde die Scheermühlenstraße auf einer Länge von 86 Metern überflutet und ausgespült. Es entstanden dauerhafte Schäden. Zur Instandsetzung der Straße ist ein grundhafter Ausbau auf derselben Trassenlinie vorgesehen. Die Straße wird mit einer Fahrbahnbreite von 3,50 Meter erneuert. Die Fahrbahn wird mit 4 Zentimeter Deckschicht aus Asphaltbeton, 14 Zentimeter Asphalttragschicht und 57 Zentimeter Frostschutzschicht ausgebaut. Eine Mulde wird angelegt und eine Tiefentwässerung ist vorgesehen. Im Zuge der Maßnahme muss ein Holzmast versetzt werden. Auf dieser Trasse befinden sich zwei Brückenbauwerke, das Bauwerk über den Lungwitzbach und das Bauwerk über den Mühlgraben. Die beiden Brückenbauwerke werden gesondert im Ersatzneubau wiederhergestellt. Dabei wird jeweils der Durchflussquerschnitt vergrößert. Die Arbeiten sollen 2016 erfolgen.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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