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22.09.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Kohren-Sahlis

Die Gemeinde Kohren-Sahlis im Landkreis Leipzig hat insgesamt fünf weitere Förderbescheide über insgesamt rund 128.500 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für verschiedene Wiederaufbau- und Instandsetzungsmaßnahmen im Gemeindegebiet Kohren-Sahlis zur Verfügung gestellt:

Bei dem Hochwasserereignis 2013 kam es entlang der Ortsverbindungsstraße Rüdigsdorf Richtung Altmörbitz wegen erheblichen Rückstaus an einem Durchlass im gesamten Straßenbereich zu Schlammausspülungen. Die anliegenden Grabenbereiche wurden völlig verschlammt. Zur nachhaltigen Sicherung der Straße soll der Durchlass durch einen größeren ersetzt werden. Zur Sicherung einer geregelten Straßenentwässerung werden Straßeneinläufe an geeigneten Tiefpunkten im Straßenverlauf neu errichtet und Straßenborde und Grabenbereiche Instandgesetzt. Die Maßnahme wird mit 22.500 EUR gefördert. Das Bauvorhaben soll im Zeitraum von April 2014 bis Dezember 2014 durchgeführt werden.

Zudem kam es an der Ortsverbindungsstraße Rüdigsdorf Richtung Linda zu erheblichen Schädigungen der Straßendecke und den Banketten. Es entstanden starke Gitterrissbildungen und Querrisse und vereinzelt bildeten sich Schlaglöcher. Zur Schadensbeseitigung sollen die Schlaglöcher fachgerecht verfüllt und anschließend die Straßendecke im „Patchmatic“ Verfahren aufgearbeitet werden. Die Bankette werden erneuert. Die Förderung beträgt rund 12.000 Euro. Das Bauvorhaben soll im Zeitraum von April 2014 bis Dezember 2014 durchgeführt werden.

Bei dem Hochwasserereignis 2013 kam es auch an der Ortsverbindungsstraße Kohren-Sahlis nach Roda stellenweise zu erheblichen Schäden in den Randbereichen. Die Straße musste bis zur Durchführung von Notsicherungsmaßnahmen zeitweilig komplett gesperrt werden. Im Zuge der Baumaßnahme sollen die geschädigten Randbereiche ertüchtigt und die Bankette neu hergestellt werden. Die Förderung beträgt hier rund 28.000 Euro. Das Bauvorhaben wurde im Januar 2014 begonnen und soll noch im Herbst fertig gestellt sein.

An der Straße zum Sportplatz in Kohren-Sahlis sind durch das Hochwasser 2013 stellenweise starke Schädigungen an der Asphaltdecke entstanden. Teilbereiche der Straße wurden unterspült. An der Natursteinbrücke am Ende der Straße wurden die Wangen freigespült und teilweise zerstört. Die Asphalttrag- und Deckschicht der Straße soll an den Schadstellen saniert und bei stärkeren Schäden grundhaft erneuert werden. Die Brückenwangen werden mit in Beton verlegten Natursteinen wieder nachhaltig aufgebaut. Die Förderung beträgt rund 29.000 Euro.
Das Bauvorhaben soll im Zeitraum von April 2014 bis Dezember 2014 durchgeführt werden.

Bei dem Hochwasserereignis 2013 wurden in der Karl-Marx-Straße im Ortsteil Kohren auf einer Länge von rund 50 Metern Abdeckungen der wegbegleitenden Natursteinufermauer weggespült und zerstört. Das Gehwegpflaster erlitt ebenfalls erhebliche Schäden. Gleichzeitig sind Wabengitterplatten im nichtverrohrten Grabenbereich aufgeschwemmt wurden. Die Wiederherstellung der Abdeckung der Ufermauer soll mit Werksteinplatten erfolgen. Der geschädigte Bereich des Gehweges erhält einen neuen Unterbau und Betonverbundsteine als Abdeckung. Das Bauvorhaben soll im Zeitraum von April 2014 bis Dezember 2014 durchgeführt werden. Die Förderung beträgt rund 37.000 Euro.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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