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13.06.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 im Landkreis Mittelsachsen

Der Landkreis Mittelsachsen hat einen Förderbescheid über rund 95.217 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Beseitigung von Schäden an Kreisstraßen zur Verfügung gestellt.

 

Durch das Hochwasser 2013 wurde die Fahrbahn der Kreisstraße K 7522 überflutet und dabei kam es zu Überspülungen der Fahrbahn, Ausspülungen der Bankette und zu Schäden an Stützwänden. Nach Rückgang des Pegelstandes der Freiberger Mulde wurde aufgrund akuter Verkehrsgefährdung mit der Behebung der Schäden förderunschädlich sofort begonnen. Die Unterspülungen der Fahrbahn wurden beseitigt, die Bankette wieder aufgebaut und die Schäden an den vorhandenen Stützwänden bzw. Auslaufbauwerken behoben.

 

Die durch das Hochwasser der Großen Striegis entstandenen Schäden an der Böschung im Bereich der Brücke über die Große Striegis wurden ebenfalls förderunschädlich bereits im Herbst 2013 instandgesetzt. Die Schadstellen wurden von Ablagerungen und Schwemmgut beräumt, Pilotsteine neu gesetzt und darauf die Böschung mittels Steinsatz wieder aufgebaut und gesichert. Weiterhin erfolgte gleichzeitig die Wiederherstellung des im Bereich der Brücke vorhandenen Auslaufes.

 

Die Bankette der Kreisstraße K 7544 wurden stellenweise komplett weggespült oder ausgespült. Die Entwässerungsgräben wurden verschlammt. Die Bankette wurden förderunschädlich ebenfalls im Herbst 2013 in einer Breite von 50 Zentimeter neu aufgebaut. Der Sanierungsbereich der Bankette erstreckte sich insgesamt auf circa 990 Meter. Die Entwässerungsgräben und Mulden wurden beräumt und neu profiliert. Beschädigte Teile der Böschung (Hangrutschungen) wurden neu aufgebaut.

 

Im Bereich der Kreisstraße K 8250 Köthensdorf am Abzweig B107 kam es auf einer Länge von circa 62 Meter zu starken Ausspülungen im Randbereich der Fahrbahn und im Bereich des Straßenrandes. Die entstandenen Hohlräume unter dem Randbereich der Fahrbahn führten zu Abbrüchen der Asphaltkante. Die sich in diesem Bereich befindliche Böschung wurde komplett weggespült. Die Ausspülungen an den Randbereichen wurden förderunschädlich im Herbst 2013 mit Mineralgemisch neu aufgebaut, dabei wurde die vorhandene defekte Sickerleitung erneuert. Die Ausspülungen im Bereich des Straßenrandes wurden mit Beton verfüllt und anschließend neu asphaltiert. Die weggespülte Böschung wurde mittels Haufwerk als Steinschüttung vom Böschungsfuß her neu errichtet.

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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