1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

04.06.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Jöhstadt

Die Stadt Jöhstadt hat einen Förderbescheid über rund 55.038 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung einer Bachmauer zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasserereignis im Juni 2013 wurde die vorhandene linksseitige Stützwand am Rothenbach entlang der Gemeindestraße „Kleine Dorfstraße“ durch hohe Fließgeschwindigkeiten und große Wassermassen erheblich ausgespült und brach in Folge dessen auf einer Länge von circa 23 Meter ein. Der Asphalt des angrenzenden Straßenbereiches brach aufgrund der fehlenden Stützwand ebenfalls stellenweise ein. Die Sohle des Bachlaufes wurde durch Ausspülungen beschädigt. Zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit an der „Kleinen Dorfstraße“ war eine zügige Erneuerung des geschädigten Wandabschnittes notwendig. Die vorhandene Bruchsteinmauer wurde förderunschädlich im Frühherbst des vergangenen Jahres abgebrochen und die Natursteine zwischengelagert. Die neue Stützwand wurde als monolithische Stahlbetonstützwand mit einer Verblendung aus den vorhandenen Natursteinen und einer Stahlbetonkappe errichtet. Im geschädigten Bereich wurde der Straßenkörper mit Frostschutzmaterial neu aufgebaut und die Trag- und Deckschicht an die vorhandene Konstruktion angeschlossen. Als Absturzsicherung dient ein neues feuerverzinktes Holmgeländer. Weiterhin gehörte zum Bauvorhaben die Beräumung des Bachbettes und Wiederherstellung der Bachsohle.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr