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02.04.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Striegistal

Die Gemeinde Striegistal hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 112.110 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Berbersdorf und Etzdorf sowie die Hauptstraße im Ortsteil Marbach zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 wurde die Gemeindeverbindungsstraße und der Durchlass im Tal des Tiefenbaches zwischen Berbersdorf und Etzendorf sehr stark beschädigt. Es kam zu Böschungsausspülungen und Bankettabtrag. Es entstanden Schädigungen im Untergrundbereich und an den Straßennebenanlagen. Die bituminöse Fahrbahnoberfläche wurde teilweise unter- und weggespült. Die Länge der wieder herzustellenden Straßenböschung beträgt 30 Meter. Die Arbeiten wurden bereits im August 2013 förderunschädlich auf einer Gesamtlänge von 250 Meter durchgeführt. Die Fahrbahnwiederherstellung erfolgte grundhaft mit Asphaltoberbau. Die Böschung direkt vor dem Durchlass wurde mit Wasserbausteinen in Beton befestigt. Der freigespülte Durchlass wurde mit Wasserbausteinen neu eingepasst. Auf eine Länge von circa 30 Meter wurde eine Schutzplanken-Konstruktion hergestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es an der Zufahrt zur Schule im Ortsteil Marbach zu großflächigen Straßenschäden durch wild abfließendes Oberflächenwasser vom Einzugsbereich des Marienbaches. Die bituminöse Fahrbahnoberfläche und der Untergrund wurden teilweise massiv geschädigt. Durch die Tragfähigkeitsschäden sind Unebenheiten und Verwerfungen aufgetreten und der Straßenbelag zeigte Längs- und Netzrisse mit teilweise völliger Auflösung der Asphaltdecke. Die Entwässerung der Straße ist unzureichend und nicht mehr funktionstüchtig.
Der Schadensbereich umfasste eine Ausbaulänge von circa 100 Meter, die Baumaßnahme wurde ebenfalls förderunschädlich im Spätsommer 2013 durchgeführt.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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