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08.07.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Elstertrebnitz

Die Gemeinde Elstertrebnitz hat heute vier Förderbescheide über insgesamt rund 165.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der örtlichen Verkehrswege nach dem extremen Hochwasser der Elster bzw. des Elstermühlgrabens im Juni 2013 zur Verfügung gestellt.

• Durch das Hochwasser wurde die Zufahrtsstraße von der B2 zum Ortsteil Oderwitz (Elstertrebnitz) überflutet. Infolgedessen kam es an der mit Schwarzdecke befestigten Zufahrtsstraße zu massiven Schäden, wie Ab- und Ausbrüchen (Schlaglöcher) und Rissbildungen. Zusätzlich wurde die Straße teilweise unterspült. Die Wiederherstellung der rund 87 Meter langen Zufahrtsstraße erfolgt als grundhafter Ausbau in Asphaltbauweise. Zur Vermeidung künftiger Unterspülungen sollen im Anschluss an das beidseitige Bankett die Straßenböschungen mit Wasserbausteinen befestigt werden. Die Gemeinde Elstertrebnitz erhält hierfür einen Zuwendungsbescheid über 49.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

• Zudem kam es an der Straßenböschung zum Elstermühlgraben an der Ortsverbindungsstraße zwischen Pegau und Elstertrebnitz zu Schäden in Form von Böschungsrissen und Böschungsabrutschungen. Die Wiederherstellung des 120 Meter langen Böschungsabschnittes erfolgt im Rahmen einer Böschungsabflachung durch Verschiebung des straßenseitigen Böschungsfußes. Weiterhin erfolgt der Einbau von Wasserbausteinen als Steinschüttung im Fußbereich sowie in der unteren Hälfte der Böschung (bis Höhe Wasserspiegel HQ 100). Die Gemeinde Elstertrebnitz erhält hierfür einen Zuwendungsbescheid über 50.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

• Es wurde die Seitenstraße im Ortsteil Trautzschen überflutet. Infolgedessen kam es an der mit Schwarzdecke befestigten Seitenstraße zu massiven Schäden, wie lokale Absenkungen der Fahrbahn und des beidseitigen Pflasterstreifens sowie Rissbildungen. Die Wiederherstellung der rund 30 Meter langen Seitenstraße erfolgt als grundhafter Ausbau in Asphaltbauweise. Die Gemeinde Elstertrebnitz erhält hierfür einen Zuwendungsbescheid über 25.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

• Auch wurde die Zufahrtsstraße von der B 2 zum Ortsteil Costewitz (Elstertrebnitz) überflutet. Infolgedessen kam es an der mit Schwarzdecke befestigten Zufahrtsstraße zu massiven Schäden, wie Ab- und Ausbrüchen (Schlaglöcher) und Rissbildungen. Die Wiederherstellung der 405 Meter langen Zufahrtsstraße erfolgt im Rahmen einer Deckensanierungsmaßnahme in 2 Teilabschnitten. Teilabschnitt 1 wird auf einer Länge von rund 300 Metern durch eine Deckensanierung mittels Dünnbettverfahren wiederhergestellt. Auf der gesamten Baulänge des 2. Teilabschnittes von rund 100 Metern Länge soll eine zusätzliche bituminöse Deckschicht aufgebracht werden. Die Gemeinde Elstertrebnitz erhält hierfür einen Zuwendungsbescheid über rund 41.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Die Ausführung dieser Baumaßnahmen ist für den Zeitraum von August bis September 2014 geplant. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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