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29.07.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Muldenhammer

Die Gemeinde Muldenhammer hat einen Förderbescheid über rund 15.537 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Fahrradbrücke über die Zwickauer Mulde zur Verfügung gestellt.

Die Fahrradbrücke überquert die Zwickauer Mulde. Durch das Hochwasser im Juni 2013 wurde die Brücke stark beschädigt.
Im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung wurde der alte Brückenbelag aufgenommen und entsorgt, die Eisenträger erneuert, die Widerlager mit Granitstein und Beton 20 bis 30 Zentimeter erhöht und beidseitig die Bewehrung, Auflager für Eisenträger (Hauptträger) hergestellt. Die Widerlager am Flussbett wurden mit Wasserbausteinen und Beton beidseitig verstärkt. Des Weiteren erfolgte eine Erneuerung des Brückenbelages aus Douglasienholz 4/10. Das Brückengeländer wurde sandgestrahlt und verzinkt.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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