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18.09.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 im Landkreis Mittelsachsen

Der Landkreis Mittelsachsen hat vier Förderbescheide über insgesamt rund 78.369 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung von zwei Brücken und zwei Durchlässen zur Verfügung gestellt.

Der erhöhte Pegelstand der Gimmlitz zum Hochwasser 2013 verursachte auf der Kreisstraße K 7730 an der Gewölbebrücke in Lichtenberg Schäden am Unterbau, Widerlager und Kappenbereich. Außerdem waren Anlandungen zu entfernen.

Bei der Plattenbrücke bei Gahlenz im Zuge der Kreisstraße K 7702 handelt es sich um Ausspülungen der Bauwerksfugen, Schäden am Schrammbord, am Unterbau der Flügel der Plattenbrücke sowie um Anlandungen. Diese Schäden sollen fachgerecht behoben werden. Die Ausführung der Bauarbeiten ist für September / Oktober 2014 vorgesehen.

Der Durchlass des Leutewitzbaches im Kreuzungsbereich der Kreisstraße K 7545 mit der Zufahrt nach Sitten wurde im Zuge des Hochwassers 2013 durch Anlandungen im Bereich des Ein- und Auslaufbereichs, Betonausbrüchen an der Stirnwand, Risse und Scherbenbildung im Durchlass und Ablagerung von Sedimenten so geschädigt, dass ein Ersatzneubau notwendig ist.

Durch das Hochwasser des Lützelbaches wurde die Kreisstraße K 8233 im Bereich Dittersbach bis Berthelsdorf stark beschädigt. Es kam dabei zu Schäden an den Bankett- und Böschungsbereichen einschließlich Fahrbahn. Weiterhin wurde der sich im angrenzenden Bereich befindliche Durchlass beschädigt. Er musste erneuert werden. Eingebaut wurde ein Betonrohr. Die darüberliegende Straße wurde gemäß dem angrenzenden Straßenbereich neu aufgebaut.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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